Bergsträsser Wein

Garantierter grenzenloser Genuss: Das Weinland Bergstraße reicht über die baden-württembergisch-hessische Landesgrenze hinaus, denn: Terroirs kennen keine von Menschenhand gezogenen Grenzen. Wo der Frühling zuerst seinen Einzug hält und 1600 Sonnenstunden einen goldenen Herbst bescheren, da muss zwangsläufig ein guter Wein wachsen. Auf rund 840 Hektar werden an der Hessischen und Badischen Bergstrasse neben dem klassischen Riesling hauptsächlich Weiß- und Grauburgunder sowie Müller-Thurgau angebaut. Im Bereich Rotweine dominiert die Rebsorte Spätburgunder. Darüber hinaus bieten die Bergstraßen-Winzer beiderseits der Landesgrenzen natürlich Prickelndes an – von der traditionellen Flaschengärung bis zum Secco. Abgerundet wird die Palette mit edlen Bränden.

Das Weinland Bergstraße in dieser Form ist sogar relativ neu. Bis 1971 wurde die Bergstraße als ein zusammenhängendes Gebiet begriffen. Die Ertragsfläche beträgt knapp 400 Hektar in Baden und etwas mehr in Hessen. Überall ist das Gebiet von eher kleinen Parzellen geprägt, die vielfach sogar im Nebenerwerb gepflegt werden. Zwei große Winzergenossenschaft – in Heppenheim und Schriesheim – prägen die Region auch gesellschaftlich.

Die vielen Sonnentage bringen fruchtbetonte und finessenreiche Weißweine hervor sowie charakterstarke Rotweine, vor allem Spätburgunder. Im hessischen Teil ernten die Winzer immer wieder außergewöhnliche Eisweine. Überall gibt es lokale Spezialitäten, etwa den „Roten Riesling“ in Hessen oder den süffigen Spätburgunder Weißherbst im badischen Schriesheim, wo man früheste Weinfest Deutschlands feiert: Den „Mathaisemarkt“ Anfang März. Überhaupt, auf zahlreichen Festen an der Bergstrasse kann der Bergsträsser Wein „live“ genossen werden.

Weitere Infos:
www.bergstraesser-wein.de
www.badischer-weinbauverband.de